Posts in Category: Tage 14. – 20.

20. Tag

Eigentlich nur der „Rest von gestern“ . . .

Auf einem gut ausgewiesenen regionalen Radweg ging es fernab der Bundesstraße in die Berge auf meine Tour (73Km) von Gemünden nach Gründau zu meinem Gastgeber Manfred Cuntz. Trotz meiner anfänglichen Enttäuschung, den „Rest von gestern“ nicht zu Ende gefahren zu haben, lohnte diese Tour in den Spessart durchaus einen eigenen Tag. Auf dem Weg über zwei Pässe lagen eher kleine Örtchen und Siedlungen. Und es ging eine längere Strecke streng bergab – ein ganz klarer Vorteil, wenn man erst einmal oben angekommen ist.

Eingestimmt auf diese Region wurde ich durch Handkäs mit Musik auf selbstgebackenem Brot. Danach als zweiter Appetitmacher stand Frankfurter Rindswurst von Gref Völsing auf dem Speiseplan. Die Vorspeise war eine Markklößjersupp. Zum Hauptgang verspeißten wir Frankfurter Griee Sooß mit Tafelspitz und Pellkartoffeln. Zu vorgerückter Stunde war das Erdbeersorbet ein gelungender Abschluß.



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19. Tag

Von Köslau nach Gründau zu meinem Gastgeber Manfred Cuntz sollte es eine lange Tour (geplant 140Km) werden. Was sehr wellig bergig anfing, wellig bergig weiter ging und wellig bergig aufhörte, wurde durch einen hilfreichen Tipp unterwegs zu einer lohnenden aber insgesamt noch längeren Tour (176Km) an zwei Tagen. So übernachtete ich außer Plan in Gemünden am Main (103Km) und bewarte den Rest für den nächsten Tag. Zunächst auf eigener Planung bis Schweinfurt gefahren, vertraute ich ab Wernecke auf den Tipp und fuhr an der Wern entlang bis Gemünden.

Am Abend plante ich die Tour nach Gründau und schaute mir dieses Mal sehr genau die möglichen regionalen Radrouten und Radwege an Hauptstraßen an. Es würden 15Km einrollen, 40Km durch die Berge und 18Km ausrollen.
Es wäre 26 Uhr geworden . . .



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18. Tag

Auf den Weg von Heroldsbach nach Köslau machte ich mich auf eine ansich eher leichte Tour (76Km). Diese verlief zunächst bis Bamberg in der Nähe des Main-Donau-Kanals. In der Enge des Tals ab Forchheim stellten sich zwei unpassierbare Baustellen und eine Vielzahl falscher Wegweiser in den Weg. Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergehen kann. Ab Bamberg zunächst relativ flach erfolgte der Aufstieg nach Köslau auf einer kaum befahrenen Straße in einem Tal, wo das Paradies am Ende der Welt auf mich wartete.

Eine Grünspargelsuppe mit Wildkräutersalat zum Auftakt machte Appetit, denn Hunger alleine reicht nicht. Pellkartoffel vom Grill mit Ziebeleskäs und Coburger sowie Nürnberger Bratwurst ebenso vom Grill mit Sauerkraut waren ein ergiebiger Hauptgang. Zum Nachtisch Eis mit heißer Rhabarber-Erdbeersauce und Butterplootz – nennt sich Heiße Liebe – angekommen im Paradies wie jeden Abend bei meinen Gastgebern.



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17. Tag

Seit Bonn auf jeder Tour in den Bergen, führte mich der Weg von Mühlhausen nach Heroldsbach zu meinem Gastgeber Ron bis Nürnberg am König-Ludwig-Kanal auf einer längeren und eher langsamen Tour (107Km) zunächst bis Nürnberg. Ab dort auf gut ausgebauten Fernradwegen über Erlangen und nochmals am neuen Main-Donau-Kanal bis zum Ziel. Obwohl insgesamt wenig bergig und nicht übermäßig weit, wurde es recht spät. Die Photographierhalte und geschotterte Wege verlangen ihren zeitlichen Tribut.

So genossen wird als Nachtessen zunächst eine Apfel-Kren-Suppe. Die lange Wartezeit hat dem Schåuferla gut getan und war zusammen mit dem Kloß und Soß der Hauptgang. Eigentlich schon am nächsten Tag war das Apfelküchla mit Vanilleeis ein gelungender Abschluß eines sehr langen Tages.




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16. Tag

Nach zwei Ruhetagen ging es auf den Weg von Goldach nach Mühlhausen zu meiner Gastgeberin Gertrud Liedtke. Die Tour (133Km) verlief vorwiegend über die wellige Hochebene des Hallertau. Erstaunlich, die Gerüste zu sehen in der Landschaft, an denen der Hopfen in den Himmel wächst. Bevor es an den König-Ludwig-Kanal ging, wurde es nochmals sehr hügelig und die Ausblicke auf die Dörfer bekamen eine Anmutung wie in der Toskana.

Empfangen wurde ich mit Erdäpfelkas auf Brot als Vorvorspeise. Zur eigentlichen Vorspeise gab es Rindersuppe mit großem Leberknödel. Oberpfälzer Bratwürste vom Grill mit Kartoffelsalat und Sauerkraut waren eine ergiebige Hauptspeise. Erdäpfelmaultaschen mit Apfelfüllung und Vanillesoße rundeten das Essen zum Nachtisch ab.



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15. Tag

Wenn man schon einmal kurz vor München ist, dann macht es ganz einfach Sinn, sich Freising anzuschauen. In Schleifen durch die Stadt schlendern, Motive erhaschen und auf Türme klettern waren eine schöne Abwechselung am 2. Pausentag vom unendlichen kurbeln auf meinen Touren. Historisch mutet Freising an und so finden sich in jeder Straße oder besser in jeder Gasse Kirchen, Häuser und jede Menge Details.

Auf meinen zwei Ruhetagen hat sich gezeigt, dass nicht nur jede Region, sondern auch jede Ortschaft in den Regionen und selbst in jedem Ort einzelne Bauwerke und Parks schon alleine ein Projekt für sich ausfüllen können. Für meine weiteren Touren wird es daher weiter gehen wie bisher. Motive entdecken, die sich anbieten und diese so gut es die Situation ermöglicht photographieren in Variationen. Denn auf der Tour anhalten unterbricht den Rhythmus und das soll sich lohnen.


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14. Tag

Ruhetag für die Beine, nicht für Kopf und Kamera – so ging es zunächst auf ein Spargelgericht zum Hausler Hof. Dort ist jeden Freitag Markt und es gibt diverse Gerichte aus eigenen Produkten. Im Anschluß gingen wir zur S-Bahn und fuhren zum Flughafen München (Franz-Josef-Strauß) in den Besucherpark. Von einem Hügel aus lassen sich gut die Starts und Landungen beobachten. Erstaunlich, welch ideenreiche Lackierungen man entdecken kann.

Am Abend nach unserer Rückkehr vom Ausflug haben wir zuerst den eingelegten Sauerbraten in den Ofen verbracht und danach die Rindersuppe als Vorspeise mit den Butterklößchen, die Brezenknödel und das Lauchgemüse für die Hauptspeise vorbereitet. Als Nachtisch gab es Nusskuchen mit Rhababerkompott.


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