Posts in Category: Tage 21. – 27.

27. Tag

„Nur bergab“ über unzählige Hügel und kleine Berge verlief die Tour (60Km) zu meinem Gastgeber Jürgen Ittmann im Gasthof „Zum Anker“ ( http://www.gasthof-zum-anker.de/ ) in Elsterheide – Klein Partwitz. Anfänglich gut ausgeschildert endete der Weg unüberwindbar in einer Sackgasse im Wald. Kurz neu geplant, ausgewichen auf kleine Straßen von Ort zu Ort verlief der weitere Weg bis auf eine Baustelle sehr flüssig. Wie jeden Tag wurde ich auch hier sehnlichst erwartet von meinem Gastgeber und dieses Mal zugleich von der Redakteurin der lokalen Zeitung. Nach dem Interview und einem Stück Rhababerkuchen machte ich mich frisch und startklar zu einer kleinen Runde mit dem Auto durch die aktuelle Situation des aktiven und passiven Braunkohletagebaus. So sehr mich die unfassbare Größe des aktiven Lochs in der Erde beeindruckte, erfreute mich um so mehr die Rekultivierung der aufgegebenen Abbaugebiete zu Seen für die Freizeit. Ein lohnender Ort für Wassersportler, Radfahrer, Wanderer, Quadfahrer uvm.




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26. Tag

Im Grunde wäre der Weg von Belgern nach Bischofswerda zu meiner Gastgeberin Sandra Schölzel weiterführend über den Elberadweg bis Dresden und ab dort durch die Berge zum Ziel die logische Konsequenz gewesen. Allerdings wäre es als Tagestour und im Gesamtprojekt nicht machbar gewesen. So führte meine Planung direkt entlang der Luftlinie zum Ziel. Die Tour ( 116Km ) zeigte sich umso interessanter, weil mir beide Landschaften zuvor unbekannt waren. Im Umland der Elbe bis Lampertswalde verlief die Strecke durch flache und teilweise scheinbar leere Landschaft und ab dort bis zum Ziel eher leicht bergig und dörflich. Wie so oft waren es die letzten Km und Hügel, die zu kleinen Bergen wurden. Insgesamt ist die Oberlausitz bisher die mir unbekannteste Region.

Es gab Pellkartoffeln und guten Quark mit Leinöl, Schnittlauch, Dill, Frühlingslauch sowie Petersilie. Dazu einen Gurkensalat mit Leinöl und typische Oberlausitzer Blut- und Leberwurst.



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25. Tag

Ein Bett vor Augen ist mir recht angenehm und so konnte ich noch am Morgen vor dem Start für den notwendigen Zwischenstopp auf dem Weg nach Bischofswerda eine Unterkunft ( http://www.gästezimmerbelgern.de/ ) in Belgern sichern. Die Tour ( 128Km ) verlief auf dem schönen und lohnenden Elberadweg bis auf die Ausnahmen, wo größere Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Umgestaltung von Schutzgebieten dies zur Zeit nicht möglich machen. Schon von weitem gut zu erkennen waren die Kirchen der Lutherstadt Wittenberg und im weiteren Verlaufe wurden die Storchennester mit Jungvögeln zunehmend mehr. Selten hat sich ein Ort so lange hinter den Bäumen versteckt und kam urplötzlich zum Vorschein, wie Belgern.

Mit einem ausgiebigen Frühstück versorgt, wie jeden Morgen bei meinen fürsorglichen Gastgebern, konnte ich mich beruhigt auf den Weg nach Bischofswerda machen.



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24. Tag

Von einer Tour (10Km) zu meinem nächsten Gastgeber, dem Bauhaus Dessau kann sicherlich kaum die Rede sein. Wobei für mich nach der Ankunft im Bauhaus und einer intensiven Führung durch Frau Kremer noch eine Tour (40Km) durch Dessau-Rosslau und das Umland mit Thorsten Hammer auf dem Programm stand. Die Elbe und ihre Auen sind mittlerweile wieder ein lohnendes Naturschauspiel.




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23. Tag

Klar war, dass die Tour (158Km) von Weimar nach Dessau zu meiner Gastgeberin Heike Wendel lang werden würde. Aber nicht so lang und an einigen Stellen ob des Weges auch nicht so abenteuerlich. Immerhin befand ich mich auf dem Saale-FAHRRADweg und nicht auf einer Wanderung in den Bergen. Zunächst nur als Herausfahrt aus den Hügeln um Weimar stellte sich dies eher wie eine Reise über jeden Hügel heraus. Um so länger wurde die Tour, als ich mich für den Saaleradweg entschied als Lösung zwischen den Bergen. Flußschleifen sind selten eine Abkürzung.

Angekommen bei meiner Gastgeberin war ich schnell wieder munter. Gestärkt wurde ich zur Hauptspeise mit einem Anhalter Teller: Gefüllter Meckersack auf Himmel und Erde und als Nachspeise gab es Rhabarbercrumble.



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22. Tag

Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen . . .

Am Sonntag stand ab 11 Uhr das Halbfinale des Cooking Pokal ( http://www.cookingpokal.de/ ) in Weimar auf dem Programm. Meiner Gastgeberin Petra Herrmann hatte ich versprochen, mir dieses Ereignis anzuschauen. Nun hatte ich durch den „Rest von Gestern“ einen Rückstand im Tourenplan und Fulda – Weimar mit Zwischenübernachtung hätten mein Versprechen unmöglich gemacht. So biß ich in den sauren Apfel und fuhr mit dem Zug. Seid dieser Entscheidung werde ich den Gedanken nicht mehr los, Fulda und Weimar sowie die noch nicht gefahrenen zwei Touren noch nachzuholen. Schauen wir mal.

Die Veranstaltung bzw. natürlich das Kochen der Teilnehmer waren aus meiner Sicht eine recht sportliche Angelegenheit. Obwohl einige Zeit vorher bekannt, wurden vorgegebene Zutaten nach eigenen Rezepten zu beeindruckenden Hauptgerichten verzaubert. Mein Glück, dass ich probieren durfte.

Am Abend haben wir es uns im Garten gemütlich gemach neben dem Grill. Garnelen auf Mango-Chili-Chutney zur Vorspeise eröffneten das grillieren und mit dem Rehrücken mit Espresso-Pfefferbutter als Hauptspeise wurde es fortgesetzt. Dazu wurde Linsensalat mit Thymian sowie Birne mit Preiselbeere gereicht. Cognac Zabaione mit frischen Himbeeren und marinierte Mango mit rosa Pfefferbeeren gaben die Nachspeise.




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21. Tag

Nicht wirklich weit, aber auch nicht wirklich ohne war die Tour (78Km) zu meiner Gastgeberin Jutta Hanke in Fulda ausgehend von Gründau. Der Übergang vom Spessart in die Rhön war bei aller Anstrengung durch die Steigungen sehr lohnend – wie alle Touren und Regionen bisher auch. Der letzte Berg ab Schlüchtern war dabei nicht schüchtern und zog sich nett lang dahin. Ebenso lang durfte ich die Abfahrt in die Stadt genießen und auf die letzten Meter den Berg hoch zu meiner Gastgeberin gerne schieben. Kopfsteinpflaster, Reiserad und 18% vertragen sich dann doch nicht.

Als Vorspeise nach einem kleinen Spaziergang durch die Fuldaer Altstadt gab es Rhöntapas: Lachsforelle, Forelle, Trendelburger Rohmilchkäse mit Bärlauch bzw. Rosmarin-Knoblauch von Jersey Kühen, Altefelder Käse von den Fuchshöfen in Altenschlirf, Schwartemagen, Ahle Worscht auf Bauernbrot von Bäcker Wess mit und ohne Kümmel. Spatzeklöß‘ mit Zwiebel-Speck-Lauchsoß‘ und grüner Salat mit Pinienkernvinaigrette gaben die Hauptspeise zum Besten. Vanille- und Pistazieneis, dazu frische Erdbeeren, Schlagsahne sowie Krokant erfreuten zum Nachtisch.



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