34. Tag

Auf den Weg von Glaisin nach Geesthacht zu meiner Gastgeberin Regina Ebeling führte mich meine Tour (92Km). Erneut zeigte sich, dass es in Deutschland noch Landschaft ohne Wege gibt. Zumindest ohne Wege, die einen Mindestanspruch für Radfahrer erfüllen. Besonders heftig wurden einige Km Straße, die in kurzen Abständen von ca. 30cm harte 5cm hohe Wellen aufwies. Hier war vor lauter heftigen Schlägen an fahren nicht mehr zu denken. Immer wieder Kopfsteinpflaster in defektem Zustand, Betonplattenwege mit teilweise heraus schauendem Eisen und tiefe Sandwege machten diese Tour zur Tortur. Erst entlang einer Landstraße und später einer Bundesstraße wurde der Fahrradweg wieder fahrbar. Ein ausgewiesener Teil der Elberoute führte dann sogleich wieder in eine Wiese. Hier darf nachgearbeitet werden im Sinne des gewünschten Tourismus.

Nach diesen Bedinungen, es soll kein Jammern sein, war die heiße Soljanka Suppe eine Wohltat. Labskaus als Hauptspeise waren eine deftige Mahlzeit zur Stärkung. Hamburger rote Grütze mit Früchten und Vanillesauce stimmten mich zunächst versöhnlich.



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